Kopikalas Eisenzeit endet: Wir wird das Mittelalter?

Diesen Nachmittag ist mit der Eisenzeit erneut ein Zeitalter auf Kopikala zu Ende gegangen.

Wieder sind 5 Züge gespielt worden, aber ich habe mir zwei große Änderungen erlaubt: 1.) erhielt jede Kultur für je 2 angefangene Felder Ebene einen Extrazug (Eisenpflüge erhöhen schließlich Agrarerträge, Agrarerträge erhöhen Bevölkerung, und mehr Bevölkerung heißt, an mehr Fronten mitmischen zu können) und 2.) konnten von ausreichend fortgeschrittenen Nationen mehrere Seefelder auf einmal übersprungen werden, da Eisenverhüttung auch Magnetitschmelzung und so Kompasse erlaubt (Seefahrt jenseits der Küstenlinie wird deutlich sicherer und einfacher).

Ich kann schon einmal drei Dinge verraten: Von den 15 Überlebenden der Bronzezeit sind nur noch 12 übrig, das Weltreich der S besteht nur noch aus ein paar Bergen in der südwestlichen Peripherie, und der Haupteroberer ist ein barbarischer Außenseiter.

Aber seht selbst:
- Karte zum Ende der Eisenzeit (PDF, 228kb)
- Timeline, nach Völkern sortiert (PDF, 104kb)

Amüsant finde ich, wie reiner Zufall genau das Szenario “Rom steigt auf und wird von nordischen Barbaren überrannt” generiert. Aber dafür habe ich ja auch genug gonzo, wie etwa “Griechen erobern Japan” oder “Schotten kämpfen auf Hawai’i gegen die Zulus”, wie man es von einem stark zufallsgetriebenen Geschichtserschaffungssystem erwarten würde.

Nun ist es aber genug des blanken Zufalls, denn ich sehe im Moment ein großes Probleme auf der Weltkarte: Die P sind deutlich zu mächtig und dominant geworden. Es wird Zeit, dass ich als SL lenkend eingreife und die P etwas durcheinanderwirble.
Auch die O könnten eine kleine Schwächung ertragen, denn was die P im Norden und im Zentrum sind
(Die AC und die AM könnten zu einem ähnlichen Problem anwachsen, aber im Moment sind sie gut wie sie sind.
Bei den ebenfalls ausgedehnten M und Z sehe ich kein Problem, sondern eine interessante militärische Situation: Die M konnten durch Osterweiterung die Bergkette umgehen und Z im ungedeckten Rücken überrumpeln, während die Z immer noch die H als potentielle überseeische Verbündete haben, um die M zu verscheuchen.)

Meine Idee ist, ein Schisma durchzuführen, bei dem die P in drei Teile gespalten werden, die O in zwei Teile.
Wo ich noch uninspiriert bin, ist bei der Frage, zu welchem Thema das Schisma stattfindet.
Religion vielleicht? Schließlich ist da immer noch der Konflikt zwischen L’s Weißnachts-Monotheismus und dem jeweils nativem Paganismus, während die U-Frauen der Z daran arbeiten könnten, ein paar P-Provinzfürsten zum Übertritt zum Himmelsvaterglauben zu bewegen und so eine weitere Bedrohung aus Z’s Rücken zu schaffen, bzw. einen weiteren Heerwurm auf AM zu richten…

Das nächste Zeitalter wäre damit definitiv das Mittelalter, in dem Barbarenhorden mit ihren ungewaschenen Füßen die romanisch-hellenistische Fackel der Erleuchtung zertrampeln… Und damit eigentlich ein gutes Zeitalter zum Losspielen. Muss mir jedenfalls noch überlegen ob ich die Karte so lasse, oder ob ich erst noch ein paar Züge im Mittelalter spiele, schließlich fehlen mir noch Ruinen… Andererseits wäre so ein Schisma in einem Riesenreich eine gute Zeit, um sinnlos ein paar Landstriche in Schutt und Asche zu legen und von AD-Barbaren terrorisieren zu lassen.

One Response to “Kopikalas Eisenzeit endet: Wir wird das Mittelalter?”

  1. Zwart Says:

    Habe ich schon erwähnt das ich dafür bin alle Völkernamen einfach beizubehalten? :D Das “Weltreich der S”, einfach toll - weitermachen! :)

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